Zwetschgentarte

Noch ist Zwetschgenzeit. Noch muss man das also ausnutzen. Und bisher sind mir auch noch nicht die Ideen ausgegangen wie man die guten Früchte verarbeiten kann. Nach eingekochten Zwetschgen und Zwetschgenkuchen jetzt also mal eine Tarte. Ich hatte dieses Rezept schon auf einigen Foodblogs gesehen, allerdings immer mit Pfirsichen oder Nektarinen. Der Sommer ist aber leider inzwischen wirklich vorbei und die Obstauswahl dadurch ein bisschen eingeschränkt. Gott sei Dank ist ja Zwetschgensaison. Nein, was ich sagen wollte, dieses Rezept kann man wirklich mit allen möglichen Obstsorten machen die einem so schmecken. Ich habe es auch schon mal mit Äpfeln ausprobiert, schmeckt auch hervorragend.

Man braucht für dieses Rezept nur einen einfachen Mürbeteig und Obst. Zwetschgen, Nektarinen, Pfirsiche, Äpfel, Pflaumen…was immer die Jahreszeit gerade mit sich bringt. Zu finden ist das Grundrezept übrigens auch hier.

Man braucht:

250 g Mehl
60 g Puderzucker
Salz
125 g kalte Butter in kleinen Stücken
1 Ei
Obst nach Wahl (ca. 500 g)
3 El brauner Zucker (Der Zucker wird vor dem Backen über die Zwetschgen gestreut. Für den besonderen Pfiff habe ich noch eine ausgekratzte Vanilleschote unter den Zucker gerührt.)

1) Als erstes machen wir den Mürbeteig. Dazu Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel vermengen. Dann die kalte Butter und das Ei dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Geht am besten wenn man zuerst einen Handrührer und später die Hände benutzt. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und 30 min. kalt stellen.

2) In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

3) Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Ob man das nun rund oder rechteckig macht ist egal, wie man es hinterher schöner findet. Dann den Teig so mit den Zwetschgen belegen, dass rundherum ein ca. 5 cm breiter Rand frei bleibt. Die Zwetschgen mit dem braunen (Vanille-) Zucker bestreuen und den Rand über die Früchte klappen.

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4) Die Tarte wird im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) goldgelb gebacken. Abkühlen lassen und zum Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Anschließend sollte sie so aussehen. Mir gefällt das Unperfekte an diesem Rezept, man sieht, dass die Tarte handgemacht ist.

Zum Abschluss nochmal ein Bild der gesamten Tarte. Sieht doch zum Anbeißen aus, oder?

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