Osterzopf mit Cranberries und Marzipan

Osterzopf-1Meine Lieblingsausrede um nichts für die Uni machen zu müssen ist, „wenn ich heute die Zeit nutze um Bilder zu bearbeiten und den Blogeintrag zu schreiben, hab ich ab morgen Zeit mich voll und ganz auf die Uni zu konzentrieren“. Jaaaa…wer mich kennt weiß, dass ich dann morgen eine neue Ausrede finde. Bad könnte dringend mal geputzt werden, Blümchen gegossen, Schrank ausgemistet, oder, wenn alle Stricke reißen, der Müll runter gebracht werden (ich wohne im vierten Stock, da überlegt man sich das immer zwei Mal ob man jetzt wirklich runter gehen muss). Dieser Beitrag wird euch heute also von meinem Politkseminar präsentiert, welches eigentlich verlangt, dass ich mich jetzt langsam aber wirklich mal fix an meine Hausarbeit setzen sollte.

Osterzopf-5Im heutigen Beitrag geht es wieder einmal um klassische Kaffee und Kuchen Rezepte. Rezept Nummer drei meines Neujahrsvorsatzes ist also der Hefezopf. Immerhin ist ja bald Ostern und da wird der traditionell gerne serviert.

Das Rezept für diesen Hefezopf stammt aus einem dieser uralten Backbücher die wahrscheinlich jeder bei sich zu Hause stehen hat. Ich habe es dann noch ein wenig mit Marzipan und Cranberries aufgemotzt damit das Ganze ein wenig saftiger wird. Am besten gefallen hat mir aber die Überschrift zu diesem Rezept. „Ein Zopf will Recht geflochten sein. Das ist nicht weiter schwer, auch wenn Zöpfe als Haartracht aus der Mode sind und man deshalb aus der Übung ist.“ Tja, da haben die Autoren des Buches wohl die zigtausend Pinterest Tutorials nicht gesehen, die ich regelmäßig ausprobiere und an denen ich genauso regelmäßig scheiter. Man kann also nicht sagen, dass ich aus der Übung bin, auch wenn ich nie verstehen werde, wie die Mädels mit nur zwei Händen ihre Haare so schön geflochten kriegen. Ich hab das Gefühl ich brauche mindestens vier Hände, damit das genauso klappt.

Nichtsdestotrotz habe ich mir fix die einzige Frisur geflochten die ich hinkriege (Bauernzopf) und mich ans Rezept gewagt. An sich haben Hefe und ich ein gutes Verhältnis. Im Grunde ist das auch sehr entspanntes Backen. Man setzt den Teig an und lässt ihn dann erstmal eine Weile in Ruhe, damit er schön aufgehen kann. Hinterher ausrollen, füllen, flechten und schon hat man seinen Hefezopf. Easy peasy.Osterzopf-2

Für den Teig:
500 g Mehl
1 Würfel Hefe (42 g) oder 7 g Trockenhefe
50 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier + 1 Eigelb zum Bestreichen
150 ml Milch
50 g Butter
Für die Füllung:
200 g Marzipan
50 g gehackte oder gehobelte Mandeln
50 g Cranberries
3 EL Marmelade nach Wahl

1) Mehl mit dem Zucker und Salz in einer Schale vermengen. Falls man Trockenhefe benutzt, diese unterrühren, bei frischer Hefe diese mit lauwarmer Milch verrühren. Die Butter schmelzen. Butter, lauwarme Milch mit Hefe und zwei Eier zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mindestens 2 Stunden gehen lassen.
2) Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ausrollen und in 3 Streifen schneiden. Auf jeden Streifen die Füllung geben und den Teig einklappen. Anschließend einen Zopf flechten und diesen erneut 90 Minuten gehen lassen. Das Eigelb mit ein wenig Milch vermischen und den Zopf damit bestreichen. Den Zopf im vorgeheizten Backofen bei 180 ca. 35 Minuten backen. Eventuell nach 20 Minuten mit Alufolie bedecken damit er nicht zu dunkel wird.
3) Den Zopf aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Der Zopf kann nach Belieben mit Hagelzucker, Mandeln, Pistazien u. ä. verziert werden.Osterzopf-3

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