Das Geheimnis der perfekt-knusprigen Waffel

IMG_8292Waffeln!!! WAFFEEEELN!!! Seid ihr auch so aufgeregt wie ich? Nein? Ja gut, dann sollte sich das spätestens dann ändern, wenn ihr dieses Rezept probiert habt.

Waffeln sind für mich das absolute „Comfort-Food“ und diese haben den Vorteil, dass sie gleichzeitig jede Menge Kindheitserinnerungen wecken. Das Rezept stammt (wieder einmal) von meiner Oma, nur dass es die bei ihr immer mit eingekochten Kirschen und Walnusseis gab. Jedes Mal wenn ich diese Waffeln esse fühle ich mich also wie damals, als Klein-Ineke noch fünf war, am Kaffeetisch von Oma saß und inbrünstig hoffte, nach dem Essen noch mal fix in den Pool springen zu dürfen. (Ja meine Großeltern hatten einen Pool und ja, das war neben den Waffeln natürlich jedes Mal das absolute Highlight)

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Es hat eine Weile gedauert, bis ich endlich im Besitz des heiligen Rezeptes (und des noch heiligeren Waffeleisens) war und seitdem bin ich auch endlich hinter das Geheimnis der perfekt-knusprigen Waffel gekommen. Eine quadratische Waffelform hilft da schon mal sehr, mit den Herzförmchen ist mir bisher die „Knusprigkeit“ (ist das ein Wort?) nie richtig gelungen. Wichtig ist anscheinend auch, einen Hefeteig zu benutzen und diesen nicht zu dünn zu machen. Wenn ihr denkt, dass man aus dem Teig auch locker einen Hefezopf flechten könnte, dann hat er die richtige Konsistenz.IMG_8281

Waffeln kann man natürlich mit allem servieren. Der Klassiker sind heiße Kirschen und Vanilleeis aber Schokosoße oder Puderzucker machen sich auch sehr gut. Generell kann man mit einer Mischung aus Obst und Eis oder Soße nichts falsch machen. Da ich noch ein paar der selbstgepflückten Zwetschgen im Tiefkühlfach hatte, habe ich die fix mit ein wenig Rotwein eingekocht. Dazu den süßen Schmand den ich prinzipiell auch zu jeder Art von Kuchen serviere und voila! Die Waffeln lassen sich übrigens perfekt einfrieren. Dann einfach morgens in den Toaster schmeißen, Nutella drauf und ihr habt das perfekte Frühstück!

Für die eingekochten Zwetschgen:
500 g Zwetschgen
50 g Zucker
4 EL Rotwein (oder Orangen- oder Traubensaft, falls Kinder auch mitessen)
1 Zimtstange

1) Die Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Zusammen mit dem Zucker, Rotwein und der Zimtstange aufkochen. Sobald es kocht, die Hitze runterstellen und die Zwetschgen ca. 3-5 Minuten garen.

Für ca. 8 Waffeln :
250 g Mehl
½ Hefewürfel (oder einen Beutel Trockenhefe)
60 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
1 Ei
100 g geschmolzene Butter
100 g Speisestärke

1) Für die Waffeln, den Hefewürfel bröseln. Das Mehl mit der Hefe, Zucker, Milch, Ei und Butter vermengen. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen. Das dauert mindestens eine Stunde, also den Teig ruhig schon früher zubereiten, wenn man weiß, dass man nachmittags Waffeln machen möchte.
2) Wenn der Teig aufgegangen ist, die Speisestärke unterrühren. Eventuell noch mehr Milch hinzugeben, damit der Teig ein wenig flüssiger wird. Vorsicht, der Teig darf nicht zu flüssig werden, sonst werden die Waffeln nicht knusprig.
3) Das Waffeleisen vorheizen und einfetten. Die Waffeln nacheinander ausbacken, bis sie schön braun und knusprig sind.

Für den süßen Schmand:
1 Packung Schmand
2-3 Löffel brauner Zucker
Evtl. 1 Vanilleschote

1) Den Schmand mit dem Zucker und evtl. dem Mark einer Vanilleschote verrühren. Abschmecken und gegebenenfalls mehr Zucker dazu geben. Die Waffeln mit den Zwetschgen und den Schmand servieren.
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4 comments

  1. Die Hefewaffeln sehen wirklich lecker aus, mal sehen, ob das was wird. Könnte man die Milch auch durch Mineralwasser ersetzen?
    LG,
    Angela

    1. Hallo Angela,

      Ich weiß es nicht so genau. Sojamilch funktioniert auf jeden Fall, vielleicht könntest du ja erstmal nur die Hälfte mit Wasser ersetzen?

      Lg, Ineke

  2. Die Waffeln sehen genial aus! Verrätst Du was für ein Waffeleisen du besitzt, ich habe bald Geburtstag….. =)

    1. Hallo Sonja, ich habe das Waffeleisen hier (http://www.domo-elektro.be/HOME/PRODUKTEN/tabid/83/ProdID/2017/CatID/1126/language/de-DE/Default.aspx) und bin mehr als zufrieden. 🙂 Lg, Ineke

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