Bananenbrot

Bananabread Momentan versuche ich mich am Erwachsenendasein und mache ein studienbegleitendes Praktikum. Das heißt früh aufstehen. Das heißt den ganzen Tag unterwegs sein. Das heißt nur noch wenig Zeit zum Backen und noch weniger Lust zum aufwendigen Kochen. Wie machen das alle nur? Hut ab an all diejenigen, die ihren Blog (oder auch sonstige Hobbys) neben der Arbeit betreiben! Ich bin schon ganz dankbar um die Freizeit und Flexibilität, die einem das Studentenleben so bietet.

Jetzt, wo ich jeden Tag regelmäßig das Haus verlassen muss, hat sich das bestätigt was mir schon im Studium aufgefallen ist – ich bin kein Kantinen/ Mensa-Mensch. Die meisten Uni Mensen haben ja inzwischen wirklich ein breites, nachhaltiges Angebot und die Kantine ist jetzt auch nicht schlecht. Aber irgendwie nehme ich mir doch lieber was von zu Hause mit. Bevor das mit dem Praktikum los ging, hatte ich mir schon überlegt, was ich dann alles tolles mitnehmen könnte, praktisch sieht es meistens eher so aus, dass ich mir abends aus irgendwelchen Resten, die ich so finde, versuche ein Salat zu zaubern.

IMG_3948Naja, so schlimm sieht das alles auch nicht aus. Vor allem dann nicht, wenn man auf die glorreiche Idee kommt Bananenbrot zu backen. Das ist ja gar kein richtiger Kuchen und außerdem sind da Bananen drin und sowieso, wenn das Brot heißt kann man das auch zum Frühstück essen. Perfekt also, fürs Frühstück vor der Arbeit oder den Snack nach dem Mittagstief. Für alle die sich auch gerne was mitnehmen, aber keine Idee haben was: wie wär´s mit Bulgur Salat und Bananenbrot? Die Kollegen freuen sich bestimmt auch. Ich finde Bananenbrot ist ´ne super Sache. Durch die Bananen wird das Ganze so schön saftig. Und mit der Kombi Schokolade und Banane kann man auch nichts falsch machen. Wer mag kann auch noch Walnüsse in den Teig geben. Ursprünglich hatte ich mal ein Rezept für Bananenbrot. Das hatte ich aber irgendwann nicht zur Hand und habe dann einfach ein Grundrezept für Muffins genommen und da Bananen untergemischt. Das Ergebnis fand ich sogar besser als das ursprüngliche Rezept. Durch den Joghurt oder auch Buttermilch, die mit ins Rezept kommt, wird das ganze noch lockerer als sowieso schon. Und hält sich dementsprechend länger ohne auszutrocknen.

IMG_4079Für eine Kastenform:

250 g Mehl

2 TL Backpulver

125 g Zucker

1 Vanillezucker

2 Eier

250 ml Buttermilch oder Naturjoghurt

80 ml neutrales Öl oder Butter

3 reife Bananen

Schokostreusel

nach Bedarf Walnüsse

1) Eier, Buttermilch, Zucker, Vanillezucker und Butter verrühren. Mehl zusammen mit Backpulver unterheben. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. (Für das Bananenbrot kann man ruhig schon richtig reife Bananen nehmen, die man so sonst nicht mehr essen würde.) Die Bananen zusammen mit den Schokostreuseln unter den Teig rühren. Wer mag kann noch Walnüsse dazu geben.

2) Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 175° C 30-45 Minuten backen. Am besten Stäbchenprobe machen, wenn das Brot oben schon zu dunkel wird die restliche Zeit mit Alufolie bedecken.

3) Man kann das Bananenbrot ganz schlicht belassen, man kann es aber auch noch mit Kuvertüre überziehen. Und nach Belieben dekorieren.

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